Schularchiv
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Konferenzen
Der Bereich Konferenzen umfasst Protokolle und Schriftstücke aus verschiedenen schulischen Konferenzen der 1940er und 1950er Jahre.
Dazu gehören Aufzeichnungen aus Lehrerkonferenzen, Leistungs- und Disziplinarkonferenzen sowie ein Brief und Protokoll
zu einer Disziplinarmaßnahme aus dem Jahr 1960. Die Dokumente zeigen, wie schulische Entscheidungen, Leistungsbewertungen
und erzieherische Maßnahmen in dieser Zeit diskutiert und festgehalten wurden.
Disziplinarmaßnahme 1960
Der abgebildete Brief an seinen Vater aus dem Juli 1960 hat uns Ulrich Hüttemann zur Verfügung gestellt und die ungeschwärzte Veröffentlichung erlaubt.
Seinerzeit fuhren die Oberprimen (Abiturjahrgang) einmal jährlich zur sogenannten "Arnsberger Woche", um dort verschiedene Angebote eines
Kulturprogramms (z.B. Musikvorträge und Dichterlesungen) zu besuchen. Im Jahr 1960 herrschte bestes Wetter und Schmallenberg hatte zu dieser
Zeit noch kein öffentliches Schwimmbad, so dass der Drang ein solches zu besuchen bei den Schülern groß war. Praktischerweise war das Arnsberger
Freibad nicht weit von den Kulturveranstaltungen entfernt, so dass einige Schüler der Versuchung einer kühlen Erfrischung nicht widerstehen konnten.
Andere fanden den Weg in eine Gaststätte der Arnsberger Altstadt. Aufgeflogen ist das Ganze erst bei der Rückfahrt als ein Schüler beim Aussteigen
aus dem Bus seine feuchte Badehose vergaß. Die Folge war der abgebildete Brief, der die mühsam erkämpfte Berlinfahrt (im Jahr vor dem Mauerbau) zunichte machte.
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Diese Konferenz handelte von einem Schüler, der eine Hausarbeit erst 14 tage nach Ablauf abgab,
deswegen 2 Stunden lang nicht auftauchte und andere Schüler anstiften wollte mit ihm zu schwänzen.
Als Strafe mussten alle Schüler, die geschwänzt hatten, 2 Stunden nachsitzen.
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Hier sind allgemeine Regelungen für die Lehrer & Schüler sowie der Schule zu finden.
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In dieser Konferenz wurde unter anderem der Bau einer Turnhalle besprochen.
Ebenfalls wurde über zwei Schüler berichtet, die in der Schulzeit mit Motorrädern nach Hamburg fuhren,
um sich dort laut eigener Aussage "nach Ausbildungsplätzen zu erkundigen".
Die Strafe dafür waren 2 Stunden Arrest, ein Vermerk auf dem Zeugnis, einen anonymen Eintrag in das Mitteilungsbuch,
welches an jeden Schüler verteilt wurde, und keinen Urlaub für das Schützenfest.
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In diesem Konferenzbericht wird über einen Schüler berichtet, welcher immer wieder Geld stahl.
Erstmals stahl er Geld von seinem Mitschüler, welcher es dem Direktor berichtete.
Daraufhin fehlten immer mehr Schülern plötzlich Geld.
Sie fanden heraus, wer es war, und konfrontierten seine Mutter. Dieser fiel auf, dass ihr auch Geld fehlte.
Es wurde herausgefunden, dass er kein Taschengeld bekam und deswegen Geld von Klassenkameraden stahl.
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Diese Konferenz ging um Schüler der U3, deren Leistungen so schlecht geworden sind,
dass es ratsam wäre, die Schüler der Klasse zu entlassen.
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In dieser Konferenz wurden verschiedene Veranstaltungen organisiert und geplant.
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