Schularchiv
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Schülerinnenheim Schmallenberg
Mit dem Umzug der Schule nach Schmallenberg 1937 stellte sich auch wieder die Frage des Schülerinnenheimes, da die Stadt vertraglich verpflichtet war,
zusammen mit der Schule ein solches zu betreiben. Zunächst mietete die Stadt Schmallenberg das Schülerinnenheim Fredeburg von der Stadt Fredeburg.
Zusätzlich musste täglich ein Bus für den Transport der Schülerinnen bezahlt werden. Da dies alles sehr kostspielig war, plante die Stadt Schmallenberg ein eigenes Schülerinnenheim.
Sie konnte das Gebäude Weststraße 32 erwerben. Es war das ehemalige Wohnhaus des Strumpffabrikanten Franz Bitter und zuvor das Domizil des Bürgermeisters Clemens Dham.
Das Gebäude wurde zunächst zeitaufwändig umgebaut. Da die Stadt Fredeburg ihr Schülerinnenheim bereits 1937 verkaufte, mussten die Schülerinnen übergangsweise in der Pension Rinke untergebracht werden.
Im April 1938 wurde dann das Schülerinnenheim eröffnet. Die Leitung des Hauses war die jeweilige Schulleitung, für die Hauswirtschaft waren wie in Fredeburg Schwestern des Franziskanerordens verantwortlich.
30 Jahre später, im Jahr 1968, wurde das Heim geschlossen, anschließend fungierte das Gebäude
als "Haus des Gastes" bis das Holz- und Touristikzentrum 1993 eröffnet wurde. Danach übernahm die Sparkasse das Haus.
In den Kellergewölben befand sich von 1995 bis zum Anfang der 2000er ein Spielzeugmuseum.