Schularchiv
|
|
Gebäude
Die Geschichte, der verwendeten Gebäude, um zu unserem heutigen städtischen Gymnasium zu kommen, fing im Jahre 1923 mit
erstmaligen Verhandlungen über eine Aufbauschule an. Im Jahr 1925 gab es dann die erste Aufbauklasse in der Fredeburger Volksschule
namens "Staatliche Aufbauklassen in Entwicklung", diese wurde dann 1928 umgewidmet in "Deutsche Oberschule in Aufbauform in Entwicklung".
1929 wurde dann zusätzlich der Neubau in Fredeburg (heute Teil des Musikbildungszentrums) bezogen. 1930 endete dann der vollständige Ausbau
der "Deutschen Oberschule in Aufbauform" mit insgesamt sechs Jahrgangsstufen (8-13). Das bisherige Schulgebäude wurde dann 1935 zu einem SA-Schulungslager,
die Aufbauschule zieht unter anderem in die Volksschule und 1937 startete der Umzug der Aufbauschule in das Gebäude
der Rektoratsschule Schmallenberg (heute Volkschule und Kindergarten). Diese wurde 1938 umgewidmet in "Oberschule für Mädchen in Aufbauform".
Ein Jahr später (1939) wurde dann aus der bisherigen Mädchenschule die "Oberschule für Jungen in Aufbauform" (Mädchen wurden aber weiterhin unterrichtet).
1944 wurde dann aber aus dem Schulgebäude ein Lazarett, die Schule zieht unter anderem in das Alexanderhaus und in die Falke-Fabrik in Schmallenberg.
Es gab dann 1945 einen "Wiederbeginn" des Unterrichts, doch die Aufbauschule muss sich ein Gebäude mit der Volksschule teilen. Darauf folgte dann erneut
eine Umwidmung in „Staatliche Aufbauschule“. 1956 startete die Einweihung des Anbaus an das bisherige Gebäude und eine weitere Umwidmung in „Staatliches Aufbaugymnasium“.
1957 folgte eine weitere Einweihung. Die Turnhalle/Aula an der Wormbacher Straße. Die bisher größte Umwidmung erfolgte 1964, "Staatliche Aufbaugymnasium
Schmallenberg und mathematisch-naturwissenschaftliche Gymnasium Schmallenberg". Es folgten zwei weitere Umwidmungen bis dann 1977 der Name
"Städtisches Gymnasium Schmallenberg" festgelegt wurde. 1975 wurde die Schule an den heutigen Standort an der Obringhauser Straße verlegt.
Durch einen Brand war das Schulgebäude teilweise nicht nutzbar. Zwei Jahre später (2000) waren dann aber die Umbauarbeiten vollkommen
abgeschlossen und Gebäude in seiner Vollständigkeit wieder verwendbar. Weitere An- und Umbauungen wurden zu einem späteren Zeitpunkt getätigt.
Im Allgemeinen wurde das Schulgebäude mit einem Kunstrasenplatz (2002) und einem Mensagebäude (2008) vervollständigt und bekam 2019 einen modernen Schulhof neu gestaltet.
|
| Die Grundschule in Bad Fredeburg nutzt ein historisches Schulgebäude, das 1929 als Mädchen Aufbauschule mit Internat eröffnet wurde.
Nach wechselvoller Nutzung - unter anderem als SA-Führerschule
und Lazarett - wurde es 1947 vom Kultusministerium übernommen.
Heute beherbergt das Gebäude eine moderne Grundschule, die Tradition und zeitgemäßen Unterricht verbindet
und zugleich eine regionale Geschichte lebendig hät. |
|
| Das heutige Musikbildungszentrum Bad Fredeburg wurde von 1927 bis 1929 als Mädchenaufbauschule erbaut.
Es diente ab 1935 der SA als Füherschule und später als Lazarett.
1947 übernahm das Kultusministerium das Gebäude.
Es folgten verschiedene Bildungsnutzungen, zuletzt als Akademie Bad Fredeburg.
2015 wurde das modernisierte Zentrum nach
Umbau um Rahmen der Regionale 2013 offiziell eingeweiht. |
|
| Die Valentinsschule in Schmallenberg wurde 1968 als Förderschule für Lernbehinderte gegründet
und 1975 in ein eigenes Gebäude verlegt.
Ab 1978 trug sie ihren Namen und wuchs zeitweise auf über 130 Schüler an.
Nach 46 Jahren Betrieb wurde sie zum Schuljahr 2013/14 geschlossen.
Das Gebäude wurde später zu einer Kita umgebaut. |
|
| Das Städtische Gymnasium Schmallenberg blickt auf eine bewegte Geschichte zurück,
die sich in seinen Gebäuden widerspiegelt. Nach wechselnden Standorten und Nutzungen,
etwa als Lazarett im Krieg, erfolgte 1975 der Umzug an die Obringhauser Straße.
Seither wurde das Schulgebäude stetig erweitert und modernisiert und bietet heute rund 700 Schülern
eine moderne Lernumgebung.
|
|
| Das Wohnhaus in der Obringhauser Straße 14 wurde 1927 von Max Frankenthal erbaut und 1938/39 arisiert.
Es diente zeitweise als Wohnsitz für Schulpersonal, wurde jedoch nie dauerhaft bezogen. Erst nach 1945
kehrte die Familie Frankenthal zurück. 1950 wurde das Haus rückübertragen. Seitdem wechselte es mehrfach den Nutzer,
zuletzt erwarb es 2007 Schulleiter Norbert Otto.
|
|
|
Da die Aufbauschulen, besonders für Mädchen, einen großen Einzugsbereich hatten, entstand in Fredeburg parallel
zur Schulgründung ein Schülerinnenheim. Die Stadt verpflichtete sich laut Vertrag mit der
Preußischen Unterrichtsverwaltung zur Unterstützung des Baus.
Das Heim unter Leitung der Franziskanerinnen aus Olpe bot 43 Schülerinnen Platz und war modern mit Heizung,
Warmwasser und elektrischem Licht ausgestattet. Nach dem Auszug der Schule 1937 erwarb Familie Frevel das Gebäude,
richtete ein Sanatorium ein, aus dem 1980 das Seniorenheim "Haus Monika" wurde.
In Schmallenberg entstand später ein neues Schülerinnenheim.
|
|
|
Mit dem Umzug der Schule nach Schmallenberg 1937 musste ein neues Schülerinnenheim eingerichtet werden.
Zunächst wurde das Heim in Fredeburg gemietet und ein Bus für den Transport bezahlt, was jedoch sehr kostspielig war.
Daher kaufte die Stadt das Haus Weststraße 32, das zuvor dem Strumpffabrikanten Franz Bitter und Bürgermeister Clemens Dham gehört hatte.
Nach Umbauten wurde das Heim im April 1938 eröffnet, geleitet von der Schulleitung und betreut von Franziskanerinnen.
1968 wurde es geschlossen, diente danach als "Haus des Gastes",
später als Holz- und Touristikzentrum (bis 1993) und schließlich als Sparkassengebäude.
In den Kellern befand sich von 1995 bis Anfang der 2000er ein Spielzeugmuseum.
|